Knoten gehören zum Handwerkszeug jeder Einsatzkraft: Mit der Feuerwehrleine werden Geräte hochgezogen, Gegenstände gesichert und im Notfall Menschen gerettet. Damit das im Einsatz schnell und sicher klappt, üben wir die Stiche und Bunde regelmäßig – schon in der Truppmannausbildung.
Mastwurf (gestochen)
Die Leine wird um einen festen Gegenstand gelegt, dessen Ende nicht frei ist – etwa ein Geländer oder einen Pfosten. Typisch zum Befestigen der Feuerwehrleine und zum Hochziehen von Geräten.
▶Video ansehen (Teil 1)Mastwurf (gelegt)
Zwei Schlaufen werden vorgelegt und über ein freies Ende geschoben, z. B. über ein Strahlrohr oder einen Schlauch. Schnell gemacht und gut lösbar.
▶Video ansehen (Teil 2)Achterknoten
Verdickt das Leinenende, damit die Leine nicht durch eine Öse oder Hand rutschen kann.
▶Video ansehen (Teil 3)Rettungsknoten (Palstek, Pfahlstich)
Bildet eine feste Schlinge, die sich unter Last nicht zuzieht – zum Retten und Sichern von Personen.
▶Video ansehen (Teil 5)Spierenstich
Sichert das lose Ende eines anderen Knotens, z. B. beim Rettungsknoten.
▶Video ansehen (Teil 6)Einfacher Spierenstich
Vereinfachte Form des Spierenstichs (alpine Bezeichnung).
▶Video ansehen (Teil 6.1)Zimmermannsschlag
Zieht sich unter Zug fest und ist danach leicht wieder zu lösen – z. B. zum Hochziehen von Rundhölzern oder Saugschläuchen.
▶Video ansehen (Teil 7)Doppelschlinge (Ankerstich) und Halbschlag
Mit der Doppelschlinge wird die Leine an einem Gegenstand befestigt, der Halbschlag führt lange Gegenstände beim Hochziehen gerade.
▶Video ansehen (Teil 8)Die Videos stammen vom YouTube-Kanal „Bushcraft-Bruelll“ und öffnen sich in einem neuen Fenster auf YouTube. Verbindlich für den Feuerwehrdienst ist die FwDV 1 – Grundtätigkeiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz (PDF).