Brandeinsatz - Waldbodenbrand
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Großbrand
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eingesetzte Kräfte
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Fahrzeugaufgebot
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Einsatzbericht
Wir wurden zunächst mit dem Stichwort "LKW-Brand" alarmiert. Tatsächlich war während laufender Erntearbeiten auf einem Feld zwischen Wertlau und Rodleben ein Mähdrescher in Brand geraten. Das Feuer griff auf Teile des Feldes über. Eine vor Ort befindliche Scheibenegge verhinderte, dass sich der Brand auf das gesamte noch nicht abgeerntete Feld ausbreitete. Durch den zeitweise starken Wind wurde das Feuer jedoch auch in ein angrenzendes Waldstück getrieben. Im Ergebnis brannten etwa 2,5 ha. Feld und 10 ha Waldboden.
Für die Löscharbeiten wurden große Mengen Wasser benötigt, das im Pendelverkehr zur Einsatzstelle gebracht wurde. Zudem war der Personalbedarf groß, da die Kameradinnen und Kameraden aufgrund des kräftezehrenden Einsatzes und der Wärmebelastung regelmäßige Pausen einlegen mussten. Zeitweise konnte der Einsatz im Wald wegen der starken Rauchentwicklung nur unter Atemschutz erfolgen. Deshalb wurden etliche Ortsfeuerwehren der Stadt Zerbst sowie Feuerwehren aus Dessau-Roßlau alarmiert. Im Einsatz waren neben uns die Ortsfeuerwehren aus
- Deetz-Badewitz
- Garitz-Bornum-Mühlsdorf
- Güterglück
- Jütrichau
- Leps
- Lindau
- Steckby
- Steutz
sowie der Stadtwehrleiter und der Kreisbrandmeister.
Aus Dessau waren vor Ort die
- Berufsfeuerwehr Dessau
- Freiwillige Feuerwehr Meinsdorf
- Freiwillige Feuerwehr Rodleben
- Freiwillige Feuerwehr Roßlau
- Freiwillige Feuerwehr Streetz
Insgesamt waren mehr als 160 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren im Einsatz. Zudem erhielten wir Unterstützung von Land- und Forstwirtschaftsbetrieben mit Wasserwagen und Scheibeneggen. Für die Wasserversorgung haben wir an den Löschwasserbrunnen in Wertlau und Pakendorf Wasserentnahmestellen eingerichtet, außerdem wurde Wasser aus dem Hydrantennetz des DHW in Rodleben entnommen.
Zur Lageerkundung kam unsere Drohne zum Einsatz, unsere Versorgungsgruppe hat die eingesetzten Kräfte bis in die Nacht hinein mit Getränken und Mahlzeiten versorgt.
Im Verlaufe des Nachmittags wurde unser HLF aus dem Einsatz herausgelöst, um den Grundschutz für die Stadt Zerbst und die umliegenden Ortschaften, deren Feuerwehren im Einsatz waren, sicher zu stellen. Gegen 22 Uhr war auch für die anderen Kräfte der Einsatz beendet, es schloss sich die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft auf den Wachen an.
Wegen vieler vermuteter Glutnester im Waldboden wurde für die Nacht eine Brandwache durch die Freiwilligen Feuerwehren Nutha und Rodleben eingerichtet, die auch tatsächlich regelmäßig Glutnester ablöschen mussten.
sonstige Informationen
Einsatzbilder
Quelle oder weiterführende Informationen
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Volksstimme Mitteldeutsche Zeitung ran1 |



